Wellness

Sauna
Nicht nur nach der sportlichen Aktivität ist die Sauna eine gute Möglichkeit, um dem Körper Entspannung und Entschlackung zu bieten. Das Wort Sauna kommt aus dem Finnischen und bedeutet Erdgrube. Die finnische Sauna wurde bei uns sehr spät bekannt. Bei den Olympischen Spielen 1936 beeindruckten die sportlichen Erfolge der Finnen so sehr, dass man glaubte, sie mit der regelmäßigen Benutzung der Sauna in Verbindung bringen zu müssen. Damals hatte man extra eine Sauna für die Finnischen Gäste bauen lassen, damit sie während der Wettkämpfe nicht auf das gewohnte Saunabad verzichten mußten.

Bereits im Mittelalter gab es Schwitzbäder und Badestuben.
Im 17 Jahrhundert jedoch verschwanden die Bäder aus Mangel an Hygiene und durch die Verbreitung von Epidemien.
Erst im 18. Jahrhundert ließ der Arzt Conrad Fr. Uden das erste russische Dampfbad bauen.

Bis im 20. Jahrhundert der Sinn des Gesundgheitsbades wieder entdeckt wurde, gab es eine lange Zeit von Vorbehalten und Verklemmtheiten zu überstehen .

Heute ist es Gang und Gebe, dass sich Jung und Alt zum Saunabade treffen.

Unsere Sauna ist eine Trockensauna, in der wir uns bemühen eine Temperatur von ca.80- 90 C zu halten. Mit diversen Aufgüssen oder kleinen Erfrischungen bemühen wir uns, unseren Saunagästen ein gutes Ambiente zu schaffen.

Tips für den Saunabesuch:

Die richtige Saunastufe:
Ob man/Frau auf der unteren oder oberen Bank Platz nimmt, ist reine Erfahrungssache. Die Temperaturen gehen von 50 – 90 oder sogar 100 Grad auf der oberen Etage hoch. Die Schweißproduktion ist jedoch bei 65 Grad am höchsten und nimmt auch bei erhöhten Temperaturen nicht zu. Nur die Überwärmung und Durchblutung werden gesteigert.
Die Wärme dringt über die Haut und über die Atemwege langsam in den Körper ein. Die Aktivität der Haut, der Lunge, sowie der Lymphströme trägt die Wärme ins Körperinnere.

Der erste Saunagang
Vor dem ersten Saunagang sollte man den Körper gründlich reinigen und abtrocknen, die anderen Saunagäste werden dies begrüßen,. Die Badelatschen gehören nicht in den Saunaraum und auch der Aufgußeimer sollte nicht in der Kabine stehen.
Zunächst die untere Bank wählen und zwischen 8 und 15 Minuten im Saunaraum verweilen. Die Sanduhr kann eine Hilfe sein, die Signale des Körpers aber, also die innere Uhr zeigen am besten an, wann es Zeit ist, die Sauna zu verlassen.
Wie lange man in der Kabine verweilen kann. Hängt vom Individium ab, aber z.B.: auch von der Jahreszeit, so ist die Durchblutung des Körpers im Sommer stärker als im Winter, also kann man im Winter länger in der Sauna verweilen.

Abkühlung und Ruhephase:
Nach der Hitze braucht man Abkühlung. Dafür sind Wechselduschen, kalte Duschen oder der Besuch des Außenbereiches vorgesehen.
Aber auch ein Wechselbad oder ein wohltuendes Warmbad für die Füße ist zu empfehlen.
Anschließend geht es in den Ruheraum. Hier kann man dösen, schlafen oder sich in eine leichte Lektüre vertiefen… endet auch oft im Schlaf!

Im Ruheraum sollte die Ruhe auch wirklich eingehalten werden. Anregende Gespräche sollten dabei nicht in wilde Partyszenen umschlagen.. sondern bei einem Gläschen „Sonstwas“ am Tresen weitergeführt werden.

Insgesamt sollte man sich für die Ruhephase mindestens 15 Minuten gönnen, aber aufpassen, dass man nicht friert. Saunieren soll Entspannung schaffen und braucht Zeit und Ruhe!

Weitere Saunagänge und Aufgüsse:
Sauna bedeutet Gefäßtraining und Aktivierung des Stoffwechsels. Bei der Erwärmung dehnen sich die Gefäße aus, bei der Abkühlung ziehen sie sich zusammen. Oft fühlt man sich nach dem zweiten Saunagang wesentlich wohler, da die Wärme den Körper stärker durchdrungen hat.

Aufgüsse sind sehr beliebt, denn angenehme Aromen und pflanzliche Duftextrakte wirken angenehm befreiend und öffnend auf die oberen Luftwege. Dennoch sind Aufgüsse vorsichtig anzuwenden, denn das man durch die Aufgüsse stärker schwitzt stimmt nicht. Der Schweiß auf der Haut kann aufgrund der erhöhten Luftfeuchtigkeit nicht so schnell verdampfen und es kommt zu einem Hitzestau. Diese Art von Saunabad ist nicht geeignet den Organismus zu entlasten.